Freitag, 20.09.2019 03:38 Uhr

Über die Notwendigkeit exotischer Artefakte

Verantwortlicher Autor: Gerhard-Egon Schultz München, 26.11.2018, 14:46 Uhr
Presse-Ressort von: Gerhard-Egon Schultz Bericht 3541x gelesen

München [ENA] Zoologische Gärten gibt es schon seit Menschengedenken. Aus dem alten China vor über 2000 Jahren vor unserer Zeitrechnung, aus den Kulturen von Assur 70 Jahre vor chr., von Stauferkaiser Friedrich den II sind neben vielen anderen zahlreiche Beispiele vorhanden. In Deutschland ist der Name Hagenbeck sicher ein bekannter Begriff durch seine Tierschauen und Wanderzirkusse.

Eine naturgetreue Nachstellung der sich verringernden, natürlichen Lebensräume für zunehmend bedrohte Tierarten kann zumindest die politisch für die Gattung Mensch angestrebte ideologische Gleichmacherrei von bisher noch unterschiedlichen Rassen verzögern, wenigstens die Tiere haben dann noch einige Reservate, denn wie es zumindestens scheint, ist die Gewissheit einer "inneren Verwandtschaft" und die Notwendigkeit eines solidarischen Nebeneinanders der Kreaturen aus ökomischen Erwägungen um konkurierenden Lebensräume zum Großteil zerstört. Wird etwa die Schicksalsgemeinschaft durch eine semantische Differenzierung, den aufrechten Gang, oder die Sprache in Folge der Absenkung des Kehlkopfes verschleiert?

Sind Artefakte eine Antwort auf die bislang noch vorhandene, ungeheuer erscheinende Varibialität der belebten Erscheinungformen? Oder ist es (nur) das schlechte Gewissen willfähriger Zivilisationsmarionetten, die von neuer Ordnung reden und dabei primär das eigene Wohlergehen im Auge haben? Die Unerlässlichkeit von zoologischen Einrichtungen wird überdeutlich, wenn man Schulkinder befragt! Lehrermangel und Unterrichtsausfälle könnten beitragen, durch Zoobesuche heranwachsenden Menschen natürliche Sachverhalte und Einblicke in die Lebensweise von Mitgeschöpfen nachhaltig zu vermitteln Freiräume könnten so sinnvoll genutzt werden. Jedenfalls solange "als das Tier Mensch" noch nicht völlig entartet ist.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.